Aktuelle Mitteilungen des Amtes für Chancengleichheit

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Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 09. Januar 2023

Austausch zum Thema Queere Bildung

Welche Rolle spielt Bildung beim Thema Queerfeindlichkeit? Dieser Frage widmet sich die zweite Veranstaltung in der Reihe „Gender als Politikum. Analysen und Antworten“. Interessierte sind dazu am Donnerstag, 26. Januar 2023, um 19 Uhr in den neuen Karlstorbahnhof Heidelberg, Marlene-Dietrich-Platz 3, eingeladen. Die Veranstaltungsreihe klärt auf über Aspekte von Queerfeindlichkeit und Antifeminismus in Deutschland und bietet einen Raum zum Austausch. Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 18.30 Uhr.
Gruppenbild mit Bürgermeisterin Jansen in einem Klassenzimmer.
Präsentieren die Materialien der neuen Sprachkoffer-Sets (v.l.): Anja Schmidt, Rektorin der Albert-Schweitzer-Schule, Schulamtsdirektorin Florence Brokowski-Shekete, Isabel Arendt und Franz Meißner vom Amt für Schule und Bildung sowie Bürgermeisterin Stefanie Jansen. (Foto: Peter Dorn)
Meldung vom 15. Dezember 2022

Neue Sprachkoffer für die Heidelberger Grundschulen

Infolge des Ukraine-Krieges gibt es derzeit zunehmend mehr Schülerinnen und Schüler an den Heidelberger Grundschulen, die als „Seiteneinsteiger“ die deutsche Sprache lernen. Sie sind mit einer anderen Muttersprache aufgewachsen und haben deshalb in der Regel wenig bis keinerlei Deutschkenntnisse. Lernrückstände haben infolge der Corona-Pandemie aber auch Schülerinnen und Schülern, deren Muttersprache Deutsch ist. Die Stadt Heidelberg unterstützt deshalb den erhöhten Bedarf an Sprachförderung an den Grundschulen mit weiteren acht Klassensets der sogenannten Sprachkoffer. Die Sprachkoffer enthalten umfangreiche Sprachlernmaterialien mit deren Hilfe es für Kinder und Jugendliche möglich ist, schrittweise und spielerisch Deutsch zu lernen.
Oberbürgermeister, Eckart Würzner bei der Südstadt-Tafel
Ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen mit geringem Einkommen: An den Tafelladen „Rat und Tat St. Elisabeth“ in der Südstadt spendete Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner 1.000 Euro aus seinen persönlichen Verfügungsmitteln. Auf dem Foto v.l.n.r.:Gregor Wiskandt, (Koordinator des Südstadt-Tafelladens), Dr. Susanna Re (Geschäftsführerin Caritasverband Heidelberg e.V.), Dr. Franziska Geiges-Heindl (Vorsitzende Caritasverband Heidelberg e.V.), Dr. Regina Orf (stellvertretende Vorsitzende SKM Heidelberg e.V.), Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Birgit Grün, Abteilungsleiterin Soziale Dienste Caritasverband Heidelberg e.V.). (Foto: Rothe)
Meldung vom 14. Dezember 2022

„Besonders in Krisenzeiten ist das Tafel-Angebot ein Segen für Menschen mit wenig Geld“

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat der Südstadt-Tafel „Rat und Tat St. Elisabeth“ 1.000 Euro aus seinen persönlichen Verfügungsmitteln gespendet. Prof. Würzner überreichte den Scheck seiner diesjährigen Weihnachtsspende am 14. Dezember 2022 bei einem Besuch des Tafelladens in der Turnerstraße 36 in der Heidelberger Südstadt. Träger des Tafelladens sind der Caritasverband Heidelberg und der SKM - Katholischer Verein für soziale Dienste in Heidelberg e.V. „Besonders in Krisenzeiten, ist das Angebot des Tafelladens in der Südstadt ein Segen für Menschen, die monatlich nur wenig Geld zur Verfügung haben. Was der Tafelladen hier in der Südstadt mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Kräfte seit nahezu 15 Jahren leistet, ist ein ungemein wertvoller Beitrag für unsere gesamte Stadtgesellschaft“, so Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.
Wohngeld-Antrag liegt auf einem Tisch
Den Antrag auf Wohngeld kann man entweder auf Papier oder digital unter www.heidelberg.de/wohngeld stellen. (Foto: Stadt HD)
Meldung vom 13. Dezember 2022

Höheres Wohngeld für mehr Berechtigte ab 1. Januar 2023

Zum 1. Januar 2023 gilt in ganz Deutschland die neue Wohngeldreform. Damit erhöhen sich die Wohngeldsätze zum Jahresbeginn deutlich, außerdem haben wesentlich mehr Menschen als bisher ein Anrecht auf Wohngeld. Auch viele Heidelbergerinnen und Heidelberger, deren Einkommen bislang die Grenzen für einen Wohngeldanspruch überschritten haben, werden durch die Reform erstmals oder wieder einen Anspruch auf Wohngeld erhalten. Nach Angaben der Bundesregierung führt die Erhöhung des Wohngeldes 2023 für die bisherigen Wohngeldhaushalte voraussichtlich zu einer Verdoppelung des Wohngeldes von derzeit im Durchschnitt rund 180 Euro auf dann durchschnittlich rund 370 Euro pro Monat.
Gruppenbild von Menschen die im Foyer stehen und eine Urkunde hoch halten.
Beim globalen Forum gegen Antisemitismus in Athen (v.l.): Giorgos Kaminis (Bürgermeister von Athen), Jana Christ (Koordinatorin Europäische Städtekoalition gegen Rassismus, Heidelberg), Stefanie Jansen (Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg), Bartłomiej Ciążyński (ECCAR Vize-Präsident, Wrocław), Shams Asadi (Leiterin des Menschenrechtsbüros, Stadt Wien) (Foto: privat) 
Meldung vom 06. Dezember 2022

Vereint gegen Antisemitismus

Heidelbergs Engagement für die Bekämpfung von Antisemitismus hat Bürgermeisterin Stefanie Jansen jetzt auf dem globalen Forum „Mayors Summit against Antisemitism“ in Athen vorgestellt. Das globale Forum von lokalen Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus 23 Ländern der Welt fand vom 30. November bis zum 1. Dezember 2022 in der griechischen Hauptstadt statt. Ziel des Treffens war es, gemeinsame Herausforderungen und Erfahrungen zu diskutieren und konkrete Lösungen zu finden, um der alarmierenden Zunahme von Fanatismus und Hass weltweit entgegenzuwirken. Offizielle Partner der Konferenz waren das Combat Antisemitism Movement (CAM), das Center for Jewish Impact (CJI) und Jewish Federations of North America (JFNA). Aus Heidelberg war auch die im Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg angesiedelte Geschäftsstelle der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) mit Mitarbeiterin Jana Christ bei der Konferenz vertreten.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 02. Dezember 2022

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung in Heidelberg

Hinkommen, reinkommen, klarkommen – barrierefreies Bauen ermöglicht Menschen mit Behinderung die Nutzung von Bauten ohne fremde Hilfe und stärkt somit ihre soziale Teilhabe. Der Bedarf steigt in Deutschland: Laut Prognosen des Statistischen Bundesamtes wird sich beispielsweise die Zahl der Menschen ab 80 Jahren bis ins Jahr 2050 nahezu verdreifachen. Zum jährlichen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2022 informiert die Stadt Heidelberg deshalb über Angebote und Förderprogramme für barrierefreies Bauen in Heidelberg.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 30. November 2022

Heidelberger Behindertenbeauftragte wirbt für mehr Rücksicht und weniger zugeparkte Gehwege

Zugeparkte Gehwege sind ein Dauerbrenner in der Liste der Beschwerden, die die Heidelberger Behindertenbeauftragte Christina Reiß jeden Monat erhält. Sie wirbt deshalb für mehr Rücksicht und Miteinander in der Stadt mit Blick auf die Nutzung von Gehwegen. Pünktlich zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2022 veröffentlicht sie deshalb auf der Internetseite www.heidelberg.de/behindertenbeauftragte einen Kurzfilm, den sie gemeinsam mit der Filmemacherin Sia Friedrich-Eisenlohr produziert hat. Er soll im kommenden Jahr auch in Kinos, an Supermarktkassen und anderen gut frequentierten Orten gezeigt werden.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 28. November 2022

Frauen-Nachttaxi: Gelbe Scheine ab 1. Januar 2023 nicht mehr gültig

Seit 1992 gibt es in Heidelberg das Angebot des Frauen-Nachttaxis. Es ermöglicht Heidelberger Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, in der Zeit zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens sicher und vergünstigt Taxi zu fahren. Der Fahrpreis wurde zum 1. Mai 2019 gesenkt und beträgt seither statt sieben nur noch sechs Euro. Dafür wurden neue, lilafarbene Frauen-Nachttaxi-Scheine erstellt. Die bisherigen gelben Scheine konnten weiterhin in einer Übergangszeit verwendet beziehungsweise rückerstattet werden. Diese Übergangszeit endet nun am 31. Dezember 2022. Ab 1. Januar 2023 verlieren die gelben Scheine ihre Gültigkeit und werden von der Taxizentrale nicht mehr akzeptiert. Das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg bittet Nutzerinnen deshalb, die gelben Scheine für eine Taxifahrt bis zum Ende des Jahres zu nutzen oder diese bis zum Ablauf der Frist umzutauschen. Frauen-Nachttaxi-Scheine sind im Vorverkauf in allen Heidelberger Bürgerämtern und beim Bürgerservice im Rathaus erhältlich.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 16. November 2022

Rohrbach: BIWAQ-Abschlussfest am 17. November

Ob Jobberatung, Berufsqualifikation oder Vermittlung in feste Arbeit – mit dem BIWAQ-Projekt „Hasenleiser – Fit für die digitale Zukunft – Qualifizierung, Beschäftigung und Nahversorgung im Stadtteil“ informiert und unterstützt die Stadt Heidelberg seit 2019 Arbeitssuchende ab 27 Jahren aus dem Stadtteil Rohrbach-Hasenleiser sowie aus ganz Heidelberg. Nun endet dieses auf vier Jahre angelegte BIWAQ-Projekt. Ein Abschlussfest“ findet am Donnerstag, 17. November 2022, 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr, in der Chapel Bürgerzentrum Südstadt, Rheinstraße 12/4, statt, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Es gibt ein vielfältiges Programm mit einem Rückblick auf vier Jahre BIWAQ, Musik und Kulinarischem, einer Forscherwerkstatt für Kinder sowie Clowns und Zauberei für Klein und Groß.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 16. November 2022

Transgender Day of Remembrance am 20. November

Am 20. November 2022 ist der Transgender Day of Remembrance. An diesem internationalen Aktionstag wird der Opfer von Trans*feindlichkeit gedacht und weltweit auf die Lage von trans* Menschen aufmerksam gemacht. Auch dieses Jahr setzt die Rainbow City Heidelberg ein Zeichen und hisst über das Wochenende Flaggen der lsbtiq+ Community am Heidelberger Rathaus. Am Gedenktag, Sonntag, 20. November 2022, zeigt das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg in Kooperation mit den GLORIA Filmtheaterbetrieben, PLUS e.V., der AIDS-Hilfe Heidelberg und dem Queeren Netzwerk Heidelberg um 11 Uhr den Film „Mein Name ist Violeta“ im Kino „Die Kamera“, Brückenstraße 26, 69120 Heidelberg-Neuenheim. Der Eintritt ist frei.
Ein Mädchen beim Schreiben
Die Förderung der Lese- und Schreibkompetenz ist ein wichtiger Baustein der kommunalen Sprachförderung an den Heidelberger Grundschulen. (Foto: Peter Dorn)
Meldung vom 11. November 2022

Kommunale Sprachförderung für Grundschüler soll fortgesetzt werden

Kinder an den Heidelberger Grundschulen und am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Marie-Marcks-Schule sollen auch in den kommenden fünf Jahren von kommunaler Sprachförderung profitieren. Der Gemeinderat hat am 10. November 2022 einstimmig beschlossen, dass das kommunale Förderprogramm im Anschluss an die Pilotphase zum Schuljahr 2023/24 fortgeführt werden soll. Die Verwaltung soll dafür ein entsprechendes Vergabeverfahren durchführen.
Kinder spielen zusammen
Schulsozialarbeiter Stephan Wandernoth beim Antiaggressionstraining mit Grundschülerinnen und -schülern der Wilckensschule in Bergheim. (Foto: Peter Dorn)
Meldung vom 09. November 2022

Corona-Pandemie verstärkt Bedarf an Schulsozialarbeit

Die Stadt Heidelberg möchte perspektivisch die Schulsozialarbeit weiter ausbauen. Seit 20 Jahren setzt Heidelberg erfolgreich auf das Instrument der präventiven Jugendhilfe. Zielgruppe des sozialpädagogischen Angebots sind alle Heidelberger Schülerinnen und Schüler. Ein besonderer Fokus liegt auf der frühen Unterstützung junger Menschen, die durch individuelle Problemlagen beeinträchtigt oder sozial benachteiligt sind. Heidelberg hat als Vorreiter auf diesem Gebiet vielen anderen Kommunen als Beispiel gedient.
Eine Person schaut sich Bilder an
„Selbst-Bewusst-Sein – 36 shades of being normal“ heißt eine Fotoausstellung des BiBeZ e.V., die bis 24. November 2022 im Foyer des Heidelberger Rathauses präsentiert wird. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 07. November 2022

Ausstellung zeigt Frauen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in ihrer Vielfältigkeit

„Selbst-Bewusst-Sein – 36 shades of being normal“ heißt eine Fotoausstellung des BiBeZ e.V., die von Montag, 7. November, bis Donnerstag, 24. November 2022, im Foyer des Heidelberger Rathauses, Marktplatz 10, präsentiert wird. Die Ausstellung anlässlich des 30-jährigen Bestehens von BiBeZ zeigt Frauen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen so, wie sie sich selbst sehen – in all ihrer Vielfältigkeit und Schönheit und jenseits von medizinischen Blickwinkeln. Die Bilder können zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Porträt von Bürgermeisterin Stefanie Jansen
Bürgermeisterin Stefanie Jansen will ab 9. November in den Jugendtreffs mit jungen Menschen ungezwungen ins Gespräch kommen. (Foto: Peter Dorn)
Meldung vom 04. November 2022

Hören, was junge Menschen bewegt

Bürgermeisterin Stefanie Jansen möchte mit Jugendlichen ungezwungen und ohne vorgegebenen Themenfahrplan ins Gespräch kommen. Die Dezernentin für Soziales, Bildung, Familien und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg geht deshalb von November 2022 bis Januar 2023 vor Ort in die Heidelberger Kinder- und Jugendtreffs. „Ich habe als Bürgermeisterin den jungen Menschen in unserer Stadt versprochen, ihnen genau zuzuhören. Mich interessiert, welche Themen Jugendliche aktuell bewegen und für sie individuell wichtig sind, was sie sich von der Stadtverwaltung wünschen und wo sie sich vielleicht einbringen wollen. Und weil das Rathaus erfahrungsgemäß kein Ort ist, den Jugendliche häufig besuchen, gehe ich dorthin, wo Jugendliche sind“, sagt Stefanie Jansen. Erster Vor-Ort-Termin der Bürgermeisterin ist am Mittwoch, 9. November 2022, um 18 Uhr im Haus der Jugend, Römerstraße 87.
Anforderungstaste einer Ampelanlage für Fußgänger, mit einer abgebildeten Hand und der Aufschrift "Bitte berühren".
Viele Ampeln in Heidelberg sind mit einem akustischen Signal für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet. An diesen Ampeln ist ein Taster angebracht, welcher zudem bei Grün vibriert. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 04. November 2022

Bei denen piept’s: Infos zu Ampeln für blinde und sehbehinderte Menschen am 17. November

Die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß und der Ampelbeauftragte der Stadt Heidelberg Eric Helfrich bieten für blinde und sehbehinderte Menschen am Donnerstag, 17. November 2022, um 17 Uhr einen informativen Rundgang zu verschiedenen Ampeltypen in Heidelberg an. Es handelt sich dabei um den Ersatztermin für die krankheitsbedingte Absage der ursprünglich für Mitte Oktober angekündigten Veranstaltung.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 04. November 2022

„Alltagspaten“ für Menschen in besonderen Lebenssituationen gesucht

Für das Projekt „Alltagspaten“ sucht das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg Bürgerinnen und Bürger, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Die „Alltagspaten“ sollen Personen im Alter von 18 bis 84 Jahren zur Seite stehen, die aus unterschiedlichen Gründen bei der Bewältigung ihrer persönlichen Angelegenheiten Unterstützung sowie ein regelmäßiges zwischenmenschliches Kontaktangebot benötigen – das kann beispielsweise eine junge Frau sein, die nach dem Tod des Ehemannes psychisch belastet ist und ihre finanziellen und behördlichen Angelegenheiten etwas aus den Augen verloren hat, ein älterer Mann mit Migrationshintergrund, der aufgrund seiner Erkrankung häufiger Arzttermine wahrnehmen muss und hierbei Begleitung benötigt oder eine Frau, die seit geraumer Zeit sehr zurückgezogen lebt und Hilfestellung in Form regelmäßiger Besuche braucht.
OB Würzner und Aleph Alpha Chef stellen Lumi vor.
Vom Modell zur virtuellen KI-Assistenz: Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (l.) und Jonas Andrulis, CEO und Gründer von Aleph Alpha, präsentieren Lumi. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 24. Oktober 2022

KI-Bürgerassistenz Lumi soll Nutzerinnen und Nutzer kennenlernen

„Hallo, ich bin Lumi. Wie kann ich helfen?“ Mit diesem freundlichen Satz werden Nutzerinnen und Nutzer von www.heidelberg.de ab sofort begrüßt. Lumi ist ein neuartiges Assistenzsystem, das dank innovativer Künstlicher Intelligenz (KI) „Made in Europe” eine völlig neue Interaktion mit der Stadt ermöglichen soll – ganz bequem per Chatfenster. Nach einer umfassenden internen Testphase holt die Stadt Heidelberg nun ihre Bürgerinnen und Bürger ins Boot.
Gruppenbild auf einer Treppe. Zwei Jugendliche halten einen großen Scheck hoch.
Freuen sich über die Spende des Service-Clubs Round Table: die Lernpatinnen und -paten des städtischen Jugendzentrums Emmertsgrund mit den Spendern bei der Scheckübergabe am 18. Oktober. (Foto: Philipp Rothe)
Meldung vom 20. Oktober 2022

Unterstützung für die „Lernpatenschaften“ im Emmertsgrund

Mit einer Spende in Höhe von 3.500 Euro unterstützt der Round Table Heidelberg erneut das Projekt „Lernpatenschaften“ des städtischen Kinder- und Jugendzentrums Emmertsgrund. Bei den Lernpatenschaften helfen Schülerinnen und Schüler aus höheren Klassenstufen jüngeren Kindern und Jugendlichen bei ihren Hausaufgaben und bereiten sie auf Prüfungen vor. Am Dienstag, 18. Oktober 2022, übergaben Vertreter des Service Clubs die Spende im „Treff 22“ an die Lernpatinnen und Lernpaten sowie an die Verantwortlichen des Stadtteilvereins Emmertsgrund.
Gruppenfoto auf dem Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule in Kirchhei
Ukrainische Schülerinnen und Schüler an 29 öffentlichen und privaten Schulen in Heidelberg profitieren von der 30.000-Euro-Spende des Rotary Clubs Heidelberg. Symbolisch übergeben wurde die Spende an der Geschwister-Scholl-Schule in Kirchheim (v.l.): Prof. Dr. Frieder Hepp (Rotary Club Heidelberg), Isabel Arendt (Amt für Schule und Bildung der Stadt Heidelberg), Sabine Horn (Schulleitung Geschwister-Scholl-Schule), Ayse Gül Yilmaz (Förderverein Geschwister-Scholl-Schule), Prof. Dr. med. Andreas Unterberg (Rotary Club Heidelberg), Stefanie Jansen (Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg) und Stefan Hansen (Schulleitung der Geschwister-Scholl-Schule) mit drei ukrainischen Schülerinnen und Schülern der Vorbereitungsklasse der Geschwister-Scholl-Schule. (Foto: Peter Dorn)
Meldung vom 18. Oktober 2022

Rotary Club Heidelberg spendet 30.000 Euro für Schulsportausrüstung für ukrainische Kinder und Jugendliche

Der Rotary Club Heidelberg hat 30.000 Euro für ukrainische Schülerinnen und Schüler in Heidelberg gespendet. Das Geld soll für die Schulsportausrüstung eingesetzt werden und den Kindern und Jugendlichen eine Teilnahme am Sportunterricht und an sportlichen Aktivitäten rund um den Schulalltag ermöglichen. Derzeit werden an 29 öffentlichen und privaten Schulen im Heidelberger Stadtgebiet Geflüchtete aus der Ukraine unterrichtet.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 12. Oktober 2022

Gemeinschaftliches Wohnen: Treffen für Interessierte am Donnerstag, 20. Oktober

In Heidelberg gibt es vielfältige Wohnformen. Eine davon ist das gemeinschaftliche Wohnen, zu finden etwa in den Wohnprojekten in der Südstadt, in Rohrbach, Handschuhsheim und in der Altstadt. Die Stadt Heidelberg unterstützt die Schaffung solcher Wohngruppen, informiert und bringt Gleichgesinnte zusammen. Der nächste Treffpunkt für Interessierte ist am Donnerstag, 20. Oktober 2022, 18.30 bis 20.30 Uhr, in der Chapel Südstadt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Gruppenfoto mit dem Bundeskanzler auf einer Treppe.
Die Teilnehmenden am Bündnistag bezahlbarer Wohnraum im Bundeskanzleramt mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (vordere Reihe, Mitte) sowie Prof. Dr. Eckart Würzner, Erster Stellvertreter des Präsidenten des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister von Heidelberg (2. Reihe, links). (Foto: Bundesregierung/Sandra Steins)
Meldung vom 12. Oktober 2022

OB Würzner sprach als Vertreter des Städtetages im Kanzleramt zu bezahlbarem Wohnraum

Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat am Mittwoch, 12. Oktober 2022, als Vertreter des Deutschen Städtetags am Bündnis-Tag bezahlbarer Wohnraum in Berlin mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, teilgenommen. Prof. Würzner ging als Erster Stellvertreter des Präsidenten des Deutschen Städtetags in seinem Vortrag im Bundeskanzleramt auf die Impulse der Kommunen für eine nachhaltige Bodenpolitik und die bundesweite Mobilisierung von Bauland für zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum ein.
Gruppenfoto vor dem Brunnen auf dem Marktplatz in Heidelberg.
Wollen in Heidelberg gemeinsam wissenschaftliche Pionierarbeit zum Thema Konversionsbehandlungen queerer Menschen leisten (v.l.): Marius Emmerich (Koordinationsstelle LSBTIQ+ der Stadt Heidelberg), Yasemin Soylu (Mosaik Deutschland e.V.), Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Dr. Klemens Ketelhut (Mosaik Deutschland e.V), und Danijel Cubelic (Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg. (Foto: Alexander Kästel)
Meldung vom 10. Oktober 2022

Heidelberger Forschungsprojekt untersucht Praxis der „Heilung“ queerer Menschen

„Konversionsbehandlungen: Kontexte. Praktiken. Biografien“ ist der Titel eines Forschungsprojekts, das jetzt in Heidelberg startet. Als deutschlandweit erstes wissenschaftliches Projekt geht es der Frage nach, inwieweit in Deutschland versucht wurde und wird, die sexuelle Orientierung und den Geschlechtsausdruck von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen (LSBTIQ+) zu ändern. Dabei werden auch die Folgen für die Betroffenen sogenannter Konversionsbehandlungen in den Blick genommen. Für das Forschungsprojekt wird eine bundesweite Onlineumfrage und eine umfangreiche Interviewstudie mit Betroffenen konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Projektleiter sind Dr. Klemens Ketelhut, Senior Researcher bei Mosaik Deutschland e.V., und Danijel Cubelic, Leiter des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.
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Meldung vom 05. Oktober 2022

„Zeigen Sie Profil!“

Für Heidelbergerinnen, die sich beruflich neu positionieren oder durch gelungene Selbstpräsentation im Internet Kundinnen gewinnen möchten, bietet das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg in Kooperation mit der Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald einen kostenlosen Xing-Workshop an: „Selbstmarketing mit XING – Zeigen Sie Profil!“. Das soziale Netzwerk „Xing“ ermöglicht es den Nutzenden vor allem, berufliche Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg.
blau-gelber Ampelknopf mit Schriftzug "Bitte berühren."
Viele Ampeln sind in Heidelberg mit einem akustischen Signal für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet. An diesen Ampeln ist ein Taster angebracht, welcher zudem bei Grün vibriert. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 27. September 2022

Bei denen piept’s!

Die bundesweite „Woche des Sehens“ steht 2022 unter dem Motto „Alles im Blick?!?“. Dazu bieten die Kommunale Behindertenbeauftragte, Christina Reiß, und der Ampelbeauftragte der Stadt Heidelberg, Eric Sprißler, am Donnerstag, 13. Oktober 2022, um 16 Uhr einen informativen Rundgang zu verschiedenen Ampeltypen in Heidelberg an.
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Meldung vom 23. September 2022

Film und Gespräch anlässlich des internationalen „Safe Abortion Day“

Der 28. September ist der internationale „Safe Abortion Day“ – ein jährlich stattfindender Aktionstag für einen sicheren und entkriminalisierten Zugang zum Schwangerschaftsabbruch. Um auf diesen Tag und die Themen der sexuellen und reproduktiven Selbstbestimmung sowie die oft unzureichende Versorgungslage von Frauen aufmerksam zu machen, zeigt das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg in Kooperation mit den Gloria-Gloriette-Kinos und der Beratungsstelle pro familia den Film „Niemals, selten, manchmal, immer“ (OmU). Die Filmvorführung findet am Mittwoch, 28. September 2022, um 18 Uhr im Kamera Kino in Heidelberg-Neuenheim statt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Nachgespräch mit Dr. Marie-Luise Löffler, der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Heidelberg, sowie Kirsten Schmitz, der Leiterin von pro familia Heidelberg.
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Meldung vom 16. September 2022

Europas Städte solidarisch gegen antimuslimischen Rassismus

Im Rahmen des Europäischen Aktionstags gegen Islamophobie am 21. September lädt das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg bereits im Vorfeld gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „Anti-Muslimischer Rassismus“ der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) zu einer Online-Veranstaltung am Montag, 19. September 2022, um 13 Uhr ein, um europaweit ein klares Zeichen gegen antimuslimischen Rassismus zu setzen.
Ein Junge sitzt im Geländerollstuhl und bekommt die Funktionen erklärt
Turan Ala (v.l.) von Sunrise Medical erklärt Alexander und Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner die Funktionen des Geländerollstuhls. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 07. September 2022

NATÜRLICH barrierefrei: Mit dem Oberbürgermeister über Stock und Stein

Wie fühlt es sich für Menschen mit einer Behinderung an, mit einem Geländerollstuhl über Stock und Stein zu fahren? Das wollten der zehnjährige Alexander und Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bei einer gemeinsamen Wanderung am Ende der Schulferien testen. Der Schüler aus Heidelberg hatte die Wandertour beim Heidelberger Bürgerfest im März 2022 bei einem Quiz zum Thema „Barrierefreiheit“ gewonnen. Behindertenbeauftragte Christina Reiß begleitete die Wandertour durch den Ziegelhäuser Wald am 5. September. Sie ist sicher: „Sich in die Situation von Menschen mit Behinderungen zu versetzen baut Barrieren in den Köpfen ab oder verhindert deren Entstehung von Beginn an.“
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Meldung vom 30. August 2022

Beratung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige bietet die Heidelberger Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle (IBB-Stelle) regelmäßig Termine an. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen in der Psychiatrie – Betroffene, Angehörige oder psychiatrische Fachkräfte – beraten und informieren dort über wohnortnahe Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Sie sind gleichzeitig Lotsen im psychiatrischen Hilfesystem, nehmen unvoreingenommen Beschwerden und Anregungen auf, vermitteln bei Konflikten mit ambulanten oder stationären Einrichtungen in Heidelberg und versuchen, mit allen Beteiligten Lösungen zu erarbeiten.
Gruppenfoto vor dem Rathaus
Gemeinsam mit 130 Städten in Europa entwickelt Heidelberg Maßnahmen gegen Rassismus (v.l.): Antirassismusbeauftragte Evein Obulor, Danijel Cubelic (Leiter des Amtes für Chancengleicheit der Stadt Heidelberg), Benedetto Zacchiroli (Präsident der ECCAR), Leyla Jagiella (Muslimische Akademie Heidelberg i.G.), Jana Christ (ECCAR), Jaswinder Pal Rath (Vorsitzender Migrationsbeirat Heidelberg). (Foto: Tobias Dittmer)
Meldung vom 19. August 2022

130 Städte arbeiten für ein Europa der Menschenrechte

Wie kann Rassismus, Hassrede und Demokratiefeindlichkeit auf lokaler Ebene begegnet werden? Die Europäische Städtekoalition gegen Rassismus e.V. (ECCAR) richtet angegliedert an das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg ein neues Kompetenznetz ein, um aus den Erfahrungen und der Expertise von über 130 Kommunen in ganz Europa zu lernen. Von Heidelberg aus koordiniert, sollen so konkrete Maßnahmen gegen Rassismus in ganz Europa entwickelt werden.
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Meldung vom 05. August 2022

Heidelberg mit dabei bei Christopher Street Day am 13. August in Mannheim

Heidelberg und die Region feiern auch in diesem Jahr wieder den Christopher Street Day (CSD). Die jährlich stattfindende Demonstration lesbischer, schwuler, bisexueller, trans*, inter* und queerer (kurz: lsbtiq+) Menschen findet am 13. August in Mannheim statt. Sie wird organisiert vom CSD Rhein-Neckar e.V. Der CSD ist eine Demonstration für Gleichstellung und Akzeptanz sowie einen offenen Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.
Drei junge Menschen auf der Titelseite des Flyers zum reSet Festival
Meldung vom 27. Juli 2022

„reSET“: Ein Kulturfestival von jungen Menschen für junge Menschen

Der Youth Think Tank (YTT) veranstaltet am Wochenende, 30. und 31. Juli 2022, sein eigenes Kulturfestival mit dem Namen „reSET“. Seit dem Start des Projekts im Mai haben 25 junge Menschen zwischen 15 und 19 Jahren das Festival zwei Monate lang selbst geplant und vorbereitet. Das Programm reicht von einem Second-Hand-Kleidertausch, Fußballturnier über Auftritte von Heidelberger Nachwuchs-DJs, einer Open Stage für Poesie, Tanz und Musik, einen „Queer Escape Room” bis zum Kinoabend mit Filmbesprechung. „reSET“ findet am Römerbad, der Ochsenkopfwiese und im Bürgerzentrum Kirchheim statt und richtet sich insbesondere an junge Menschen zwischen 16 und 21 Jahren.