Stadt Heidelberg zeigt starke Perspektiven auf der Expo Real
Drei Tage Expo Real liegen hinter dem Team der Stadt Heidelberg: Mit Oberbürgermeister Eckart Würzner, Erstem Bürgermeister und Baudezernenten Jürgen Odszuck, dem Team der Konversion sowie Vertreterinnen und Vertretern des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft war die Stadt Heidelberg in München präsent. Das Patrick Henry Village (PHV) war dabei eines der zentralen Themen: als künftiger Stadtteil der nächsten Generation und als neuer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Im Mittelpunkt standen außerdem viele persönliche Gespräche, neue Kontakte und der Austausch mit Unternehmen, Investoren, Projektentwicklern und Partnern aus der Immobilienwirtschaft.
„Auf PHV schaffen wir Zukunftsquartiere und eine internationale Sonderzone, in denen Innovation erlebbar wird und neue Ideen ihren Weg in die Praxis finden. Wir wollen Räume für innovative Unternehmen, technologieorientierte Start-ups und unternehmerische Pioniere, die Neues wagen und Wertschöpfung schaffen. Hier können Forscherinnen und Forscher, Unternehmen sowie Gründerinnen und Gründer neue Ideen schnell testen und umsetzen. Die Expo Real hat uns deutlich gezeigt: das Interesse an PHV ist groß. Jetzt geht es darum, dass wir die Flächen schnell verfügbar machen, damit wir die Interessenten ins Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar ziehen können, und gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner.
PHV: Stadtteil der Zukunft
Besonders viel Austausch gab es rund um das Patrick-Henry-Village. Auf rund 100 Hektar entsteht ein Stadtteil, der Wohnen, Arbeiten, Wissenschaft und Innovation miteinander verbindet. Bis zu 5.000 Wohnungen und 5.000 Arbeitsplätze sind geplant. PHV soll dabei nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch Raum für Unternehmen, Forschung, neue Arbeitsplätze und Kooperationen bieten – und damit die Entwicklung Heidelbergs als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiter voranbringen. Atmosphärisch unterstützt wurde die Entwicklungsidee durch einen KI-generierten Imagefilm, der zum Ideenaustausch über eine erfolgreiche Stadtentwicklung und über die Stadt der Zukunft einlud.
Auf der Messe ging es deshalb auch um konkrete Perspektiven: um Flächen, Nutzungsmöglichkeiten, die Verbindung von Wohnen und Arbeiten und die Frage, welche Unternehmen und Partner Teil dieser Entwicklung werden könnten. Die Gespräche auf der Expo Real boten Gelegenheit, bestehende Verbindungen zu vertiefen, neue Partner kennenzulernen und konkrete Perspektiven für die weitere Entwicklung auszuloten.
Zukunft zum Ausprobieren
Wie die Entwicklung aussehen könnte, erlebten Besucherinnen und Besucher am Heidelberger Messestand unmittelbar. Mit Unterstützung des Heidelberger Unternehmens Ameria ließ sich das künftige PHV per Gestensteuerung erkunden. Das machte die geplante Entwicklung nicht nur anschaulich, sondern zeigte zugleich, wie Heidelberger Technologie dabei helfen kann, komplexe Stadtentwicklung neu zu vermitteln.
Hip: ein Beispiel, das bereits Realität ist
Wie aus ehemaligen US-Army-Flächen neue Wirtschafts- und Innovationsstandorte entstehen können, zeigt der Heidelberg Innovation Park (hip) auf den einstigen Patton Barracks bereits heute. Wo früher US-Soldaten untergebracht waren, arbeiten inzwischen mehr als 100 Unternehmen mit rund 1.000 Beschäftigten. Zum Standort gehören unter anderem der Digitalisierungsspezialist Ameria, der internationale Biotech-Inkubator BioLabs, das Start-up-Zentrum iWerkx sowie Unternehmen wie ERNW, Onapsis und die Heidelberger Energiegenossenschaft. Auch im Bereich Life Sciences und Biotechnologie ist der Standort gewachsen.
Damit ist der hip längst mehr als eine umgenutzte ehemalige Militärfläche: Auf rund 15 Hektar ist ein Wirtschaftsquartier entstanden, in dem Unternehmen, Start-ups und Forschung eng zusammenarbeiten. Perspektivisch sollen dort bis zu 4.000 Menschen arbeiten. Der hip zeigt damit bereits heute, wie aus einer ehemaligen Konversionsfläche ein moderner Wirtschafts- und Innovationsstandort werden kann – und liefert ein konkretes Beispiel dafür, woran PHV anknüpfen kann.
