Die Berufsfeuerwehr Heidelberg hat einen neuen Gerätewagen in Dienst gestellt.
Die Berufsfeuerwehr Heidelberg konnte im April dieses Jahres ein neues multifunktionelles Fahrzeug in Dienst stellen. Der neue Gerätewagen Wasserrettung/Atemschutz löst zum einen den 1983 in Dienst gestellten und 1996 zum GW Wasser umgebauten RTW ab. Zum anderen wird der 1986 in Dienst gestellte Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz ebenfalls durch das neue Fahrzeug ersetzt. Bei dem neuen Fahrzeug wurde auf eine möglichst optimale Anpassung und Lagerung der Beladung geachtet. Das neue Fahrzeug wird nicht nur im Stadtgebiet Heidelberg eingesetzt werden, sondern deckt auch bei angeforderter Überlandhilfe die Taucheinsätze im Rhein-Neckar-Kreis ab.
Es handelt sich um einen Feuerwehr-Gerätewagen für die Einsatzbereiche Wasserrettung und Atemschutz-Nachschub. Für die Unterbringung der technischen Ausrüstung und Einbauten wurde ein isolierter Kofferaufbau vorgesehen. Der Kofferaufbau ist in zwei Funktionsbereiche unterteilt. Im vorderen Bereich „Taucher“ sind 3 zugelassene Sitzplätze mit integrierten Halterungen für Tauchgeräte realisiert worden.
Heckseitig ist eine Ladebordwand zur Beladung des Atemschutzbereichs angebracht. Im Atemschutzbereich wurden insgesamt 3 fahrbare Rollcontainer mit je zwei arretierbaren Lenkrollen sowie mit einer Totmannbremse verladen. 2 Rollcontainer „Atemschutz“ sind für die Lagerung von je 6 Atemschutzgeräten und 6 zusätzlichen Druckluftflaschen 6 l/ 300 bar ausgeführt. 1 Rollcontainer „Beleuchtung“ beinhaltet die Lagerung eines 8 kVA Fw-Stromerzeugers, 2 Kabeltrommeln 230 V und einem Lichtballon Powermoon-Profi-1 in Aluminiumtransportbehälter.
Außerhalb der Rollcontainer wurden ebenfalls im Heckbereich Lagermöglichkeiten für 4 Atemschutz-Kreislaufgeräte mit Zubehör, 24 ABEK Atemschutzfilter, 16 Atemschutzmasken, 8 Atemschutzmasken für Kreislaufgeräte, 6 Atemschutzüberwachungstafeln, 20 Feinstaubmasken, 4 Atemschutzgeräte und eine Schaufeltrage realisiert.

Um eine Atemschutzversorgung „Nachschub“ auch bei einem laufenden Taucheinsatz gewährleisten zu können, wurden zusätzlich zwei Rollwagen „Atemschutz“ beschafft, die bei Bedarf mit einem Gerätewagen-Transport zum Einsatzort gebracht werden können. Diese zwei Rollwagen sind im Nachschublager der Hauptfeuerwache gelagert.