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| Bündnis für eine Soziale Stadt |
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Landesarbeits-gemeinschaft Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit Baden-Württemberg |
Koordinierungsstelle Emmertsgrund: Den Stadtteil voranbringen
Anfang der 1970er Jahre wurde der Heidelberger Stadtteil Emmertsgrund nach dem Leitbild „Urbanität durch Dichte“ als Modellprojekt auf dem Reißbrett geplant und fand bundesweite Beachtung. Heute besteht im Stadtteil ein großer Handlungsbedarf zur Stabilisierung der Sozialstruktur und Bewältigung des demografischen Wandels. Seit 2004 werden soziale Infrastrukturprojekte, energetische Gebäudesanierungen sowie soziale Begleitmaßnahmen im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ umgesetzt. Seit 2010 ist ein Stadtteilmanagement vor Ort, um die positive Stadtteilentwicklung in Kooperation mit einer städtischen Koordinierungsstelle zu unterstützen. Zentrales Projekt ist die Entwicklung des Bürgerhauses Emmertsgrund zum neuen Stadtteilmittelpunkt. Unterstützung gibt es von 2011 bis 2014 zusätzlich aus dem ESF-Bundesprogramm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier).
- Modellprojekt Emmertsgrund
Kein anderer Stadtteil in Heidelberg wurde so intensiv untersucht wie der Emmertsgrund. Die städtebauliche und sozio-ökonomische Entwicklung dieses nicht gewachsenen, sondern Anfang der 70er Jahre auf dem Reißbrett entstandenen Stadtteils fand bundesweite Beachtung und war Gegenstand zahlreicher Studien und Presseartikel.
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Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt"
Das Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" verfolgt das Ziel, die "Abwärtsspirale" in benachteiligten Stadtteilen aufzuhalten und die Lebensbedingungen vor Ort umfassend zu verbessern. Im Rahmen dieses Programms konnten auf dem Emmertsgrund wichtige Verbesserungen durch soziale Infrastrukturprojekte, energetische Gebäudesanierungen und Wohnumfeld-Projekte erreicht werden. -
Bündnis für eine Soziale Stadt
2011 kürzte die Bundesregierung ihre Mittel beim Programm "Soziale Stadt" um mehr als zwei Drittel. Außerdem wurde die Möglichkeit gestrichen, Bauinvestitionen und soziale Projekte zu verknüpfen und eine integrierte Stadtteilentwicklung zu betreiben. Die Stadt Heidelberg ist daher dem vom Deutschen Städtetag ins Leben gerufenen "Bündnis für eine Soziale Stadt" beigetreten. -
Integriertes Handlungskonzept Emmertsgrund
Die Stadt Heidelberg betreibt seit den 1990er Jahren eine konsequente Stadtteilentwicklungspolitik. Um den Stadtteil Emmertsgrund mit einer aktualisierten Zukunftsperspektive bis zum Jahr 2022 weiter zu einem lebenswerten und lebensfähigen Stadtteil zu entwickeln, war es notwendig, den Stadtteilrahmenplan aus dem Jahr 1999 fortzuschreiben. -
Bürgerhaus HeidelBERG: neuer Stadtteilmittelpunkt
Im Emmertsgrund wird eine bemerkenswert umfangreiche Stadtteil- und Kulturarbeit geleistet. Das breite Unterstützungs- und Beratungsangebot im Stadtteil soll im sanierten Bürgerhaus HeidelBERG gebündelt werden. Dazu wird das Bürgerhaus mit Unterstützung von EU, Bund und Land zu einem Begegnungs- und Kommunikationszentrum weiterentwickelt. Seit Februar 2013 gibt es im Haus ein Medienzentrum und ein Café (Film zur Eröffnung). Ziel des Projekts ist außerdem die Integration von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen in Ausbildung und Arbeit.
Koordinierungsstelle Emmertsgrund
Die Koordinierungsstelle Emmertsgrund bei der Stadt Heidelberg ist Teil der 2009 vom Gemeinderat beschlossenen Einrichtung eines Stadtteilmanagements. Sie hat die Aufgabe, die laufenden und geplanten städtischen Aktivitäten der verschiedenen Fachämter zu steuern sowie die Projekte im Stadtteil zu koordinieren. Dazu hat sie die Geschäftsführung des verwaltungsinternen Arbeitskreises Emmertsgrund.
- Pressemitteilungen zum Thema Stadtteilentwicklung Emmertsgrund
In chronologischer Reihenfolge sind hier alle Pressemitteilungen zum Thema Stadtteilentwicklung Emmertsgrund zusammengestellt.
- Kontakt
Im Amt für Stadtentwicklung und Statistik ist Peter Hoffmann der Ansprechpartner der Koordinierungsstelle Emmertsgrund.




